Wie Kambo seinen Weg in den Westen fand

  • 1925 hat der französische Missionar Constantin Tastevin während seines Aufenthaltes bei dem indigenen Stamm der Kaxinawá in Brasilien erstmals über ein Kambô-Ritual berichtet
  • In den 1980er Jahren beschrieb die Anthropologin Katherine Milton die Anwendung des Froschsekretes bei den Mayorunas
  • Kurz darauf war es der Journalist Peter Gormann, der bei den Matses als erster Mensch aus dem Westen aktiv an einem Kambô Ritual teilgenommen hat. Seine eindrücklichen Erfahrungen veranlassten ihn das erste Buch über Kambô zu schreiben 
  • 1986 wurde der Riesenmakifrosch vom dem italienischen Pharmakologen Vittorio Erspamer erstmals wissenschaftlich untersucht
  • In den Neunzigern lernten Caboclos (brasilianische Gummizapfer) von den indigenen Stämmen wie Kambô anzuwenden ist und trugen das heilbringende Sekret vom Regenwald in die Großstädte Lateinamerikas, von wo aus sich Kambô rasant in den Westen weiterverbreitete
Tuwe Huni Kuin
Tuwe Huni Kuin (Kaxinawá)
Vittorio Erspamer
Vittorio Erspamer
Katherine Milton
Katherine Milton